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»Helfen konnten wir Dir nicht, aber wir waren da, es mit Dir durchzustehen.«
STZ vom 31. Mai 1997 |
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»Er und ich zusammen in einem Raum, das sind zwei Personen. Er allein in einem Raum und ich allein in einem Raum, das sind zwei andere Personen. Er allein in einem Raum und ich allein in keinem Raum oder umgekehrt oder anders oder früher oder später - wir zwei sind nicht zu zählen.« Aus einer Todesanzeige [Stuttgarter Zeitung vom 13.2.1997] |
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»Ich bin nicht mehr - und bleibe doch bei euch. In euren Herzen will ich auferstehn, als leise Mahnung mit durchs Leben gehn: Bleibt treu und tapfer, glaubt an das Gute, an das Licht, das immer wieder durch die Wolken bricht.« Aus einer Todesanzeige in der Stuttgarter Zeitung vom 6.3.1997 |
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»Die Menschen. Nicht sich dem opfern, was sie sind, sondern dem, was sie werden können.«
Antoine de Saint Exupéry, französischer Schriftsteller |
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»Liebe ist das einzige Taschentuch, das die Tränen der Traurigen trocknet.«
Aus einer Todesanzeige in der Nürtinger Zeitung vom 17. April 1997 |
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»Flinke Schritte, sichere Schritte, kräftige Schritte, schwere Schritte. langsame Schritte, unsichere Schritte.« STZ vom 29. Mai 1997 |
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»?Als wir das erste Mal vor Ihnen saßen, waren wir ohne Aussicht. Sie lehrten uns, daß im Leben mit viel Willen und Einsatz alles möglich ist. Aus Buben machten Sie Persönlichkeiten und ebneten uns den Weg in die Zukunft'.«
Nachruf auf einen Lehrer. Geschrieben von der Einschulungsklasse des Jahrgangs 1978 |
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»Abschiednehmen sich trennen aufgeben einen Teil von sich selbst etwas dem Wind überlassen den Fluten dem Wasser das Sterben lernen jeden Tag ein wenig für das Neue das folgt.« Aus einer Todesanzeige |
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»Die Tränen alle, die ich weine, du siehst sie nicht, nicht meinen Schmerz. Was ich an dir verloren habe, das allein weiß nur mein Herz.« Was ich an dir verloren habe, das allein weiß nur mein Herz.« Aus einer Todesanzeige in der Nürtinger Zeitung vom 18. April 1997 |
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»Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.«
Aus Psalm 139, STZvom 21. Mai 1997 |
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»Sterben ist das Auslöschen der Lampe im Morgenlicht, nicht das Auslöschen der Sonne.«
Rabindranath Tagore |
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»Wer weise ist in meinem Licht der kennt die Trauer um die Toten nicht. Der Geist ist ewig, er besteht, wenngleich die Jugend un das Alter geht.« Aus einer Todesanzeige, STZ vom 6. Mai 1997 |
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»Was du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Du hast gesorgt für deine Lieben, von früh bis spät, tagaus, tagein. Du warst im Leben so bescheiden, nur Pflicht und Arbeit kanntest Du, mit allem warst du stets zufrieden, nun schlaf´ sanft in stiller Ruh´.« Aus einer Todesanzeige in der Stuttgarter Zeitung vom 18. April 1997 |
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»Jemals Dich zurückzubringen, das vermag kein Wunsch, kein Wort. Aber die Gedanken dringen zu uns - keiner weist sie fort.« Lord Byron |
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»Ein Auge schläft, das nur aus Liebe wachte. Ein Herz erlosch, das nur an Güte dachte. Und eine Hand sank kraftlos, die im Leben, wieviel sie auch erhielt, viel mehr gegeben.« STZ vom 21. Mai 1997 |
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»Obwohl wir Dir die Ruhe gönnen, ist voller Trauer unser Herz, Dich leiden sehen und nicht helfen können, war unser größter Schmerz.« STZ vom 24. Mai 1997 |
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»Der Frühling beweist, daß der Tod nur eine vorübergehende Jahreszeit ist.«
Kalenderblatt vom 22. März 1997 J.J. Kilpatrick |
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»Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung, aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.«
Dietrich Bonhoeffer, STZ vom 24. Mai 1997 |
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»Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen.«
STZ vom 21. Mai 1997 |
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»Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unsrem Leben. Drum wird dies eine Blatt allein uns immer, immer fehlen.« STZ vom 4. Juni 1997 |
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»Diese Richtung ist gewiß, Immer schreite! Finsternis und Hindernis Drängt mich nicht zur Seite. Nun der Fluß die Pfade bricht, Ich zum Nachen schreite, Leite, liebs Himmelslicht, Mich zur andern Seite.« Johann Wolfgang von Goethe, STZ vom 21. Mai 1997 |
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»Ich gehe langsam aus der Welt heraus, in ine Landschaft jenseits aller Ferne. Ich gehe langsam aus der Zeit heraus, in eine Zukunft jenseits aller Sterne.« STZ vom 12. Juli 1997 |
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»Abschied. Das Gute fliegt jetzt davon dorthin, wo alles nicht immer in die Vergangenheit fällt, sondern täglich auf- und untergeht wie die Sonne.«
Erich Fried, deutscher Dichter in der STZ vom 2. Juli 1997 |
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»Sterben ist nichts anderes als das Gleiten des Menschen von einer Hand Gottes in die andere.«
Paul Althaus in der STZ vom 2. Juli 1997 |
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»Wenn man weiß, warum man gelebt hat, vielleicht auch nur ahnt, worauf es ankommt und wohin es mit uns hinaus will, dann kann man ebenso weiterleben wie abgerufen werden; man ist einverstanden mit dem einen wie mit dem anderen.«
Hannelore Frank in der STZ vom 9. Juli 1997 |
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»Ich glaube, daß, wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Licht stehen, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.«
Arthus Schopenhauer, deutscher Philosoph in der STZ vom 9. Juli 1997 |
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»Wer so geschafft wie du im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht, wer stets sein Bestes hat gegeben, der stirbt auch im Tode nicht.« STZ vom 11. Juli 1997 |
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»Der Tod ist das Tor zum Leben.«
STZ vom 23. Juli 1997 |
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»Eine kleine Weile hatten wir einen gemeinsamen Weg. Nun ist er zu Ende. Nochmals eine Weile, und wir sind wieder zusammen.«
STZ vom 26. Juli 1997 |
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»Keiner wird gefragt, ob es ihm recht ist Abschied zu nehmen von Menschen, Gewohnheiten, sich selbst. Irgendwann heißt es, damit umzugehen, ihn auszuhalten, anzunehmen, diesen Abschied, diesen Schmerz des Sterbens, dieses Zusammenbrechen um neu aufzubrechen.«
Margot Bickel in STZ vom 4. August 1997 |
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»Du hast Spuren hinterlassen in uns, deine Liebe und deine Kraft, unauslöschlich in unseren Herzen, hast du dir Raum geschaffen für immer.«
STZ vom 4. August 1997 |
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»Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.«
Sprüche 16.9 in STZ vom 4. August 1997 |
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»Das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig.«
2. Korinther 4.18 in STZ vom 4. August 1997 |
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»Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen jung entgegensenden, des Lebens Ruf an uns wird niemals enden. Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde.« Hermann Hesse, deutscher Schriftsteller in der STZ vom 11. Juli 1997 |
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»Der Mensch geht, aber er läßt uns seine Liebe, seine Heiterkeit, seinen Ernst, seine Weisheit, er läßt uns seinen Geist zurück. Mit diesem lebt er unter den Seinigen weiter, helfend und tröstend.«
August Lämmle, schwäbischer Schriftsteller STZ vom 11. Juli 1997 |
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»Tief, tief in uns wohnt die Seele. Doch niemand hat sie je gesehen, aber jeder weiß, daß es sie gibt. Und jeder weiß auch, was in ihr ist.«
STZ vom 5. August 1997 |
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»Was für den Vogel die Kraft der Schwingen, das ist für den Menschen die Freundschaft. Sie erhebt ihn über den Staub der Erde.«
STZ vom 1. August 1997 |
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»Gestaltung - Umgestaltung des ew'gen Sinnes ew'ge Unterhaltung.« des ew'gen Sinnes ew'ge Unterhaltung.« STZ vom 1. August 1997 |
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»Getrost, das Leben schreitet zum ewigen Leben hin. Von innerer Glut geweitet, verklärt sich unser Sinn.« Novalis in STZ vom 2. August 1997 |
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»Wo wird einst des Wandermüden letzte Ruhestätte sein? Unter Palmen im Süden? Oder ruh' ich an der Küste eines Meeres Strand? Immerhin wird mich umgeben Gottes Himmel, dort wie hier, und wie Totenlampen schweben nachts die Sterne über mir.«
Heinrich Heine deutscher Schriftsteller STZ vom 15. Juli 1997 |
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»Jeder ist berufen, etwas in der Welt zur Vollendung zu bringen.«
STZ vom 16. August 1997 |
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»Wie ein Blatt vom Himmel fällt so geht ein Leben aus der Welt.« so geht ein Leben aus der Welt.« STZ vom 16. August 1997 |
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»Wechselnde Pfade, Schatten und Licht, alles ist Gnade, fürchte dich nicht!« alles ist Gnade, fürchte dich nicht!« Kilkc, STZ vom 26. August 1997 |
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»Wir sind von solchem Stoff, wie Träume sind, und unser kleines Sein umschließt ein Schlaf.«
William Shakespeare STZ vom 11. August 1997 |
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»Das Meer hat seine Perlen, der Himmel hat seine Sterne. Aber mein Herz, mein Herz hat seine Liebe. Groß ist das Meer und der Himmel, doch größer ist mein Herz und schöner als Perlen und Sterne leuchtet und strahlt meine Liebe.«
STZ vom 31. Juli 1997 |
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»Treten Sie ein, legen Sie Ihre Traurigkeit ab, hier dürfen Sie schweigen.«
Nachruf in der STZ vom 6. September 1997 |
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»In ihm sei's begonnen, der Monde und Sonnen am blauen Gezelte des Himmels bewegt. Du Vater, Du rate lenk' und Du wende. Herr, Dir in die Hände sein Anfang und Ende, sei alles gelegt.« STZ vom 7. Juli 1997 |
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»Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen. Der Weltgeist wird nicht fesseln und uns engen. Es wird vielleicht auch noch die Todesstunden uns neue Räume jung entgegensenden, des Lebens Ruf an uns wird niemals enden. Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde.« STZ vom 7.8.1997, zu Ehren meines Freundes, Patentanwalt Hans Niemeyer |
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»Nimmer vergeht, was du liebend getan.«
STZ vom 1. August 1997 |
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»Dem Unbeschreiblichen auszuweichen, das Unabwendbare abzuwenden hieße, das abgefallene Blatt wieder an den Baum zu nageln.« Margot Bickel STZ vom 19. August 1997 |
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»Entreiß dich seele nun der Zeit. Entreiß dich deinen Sorgen. Und mache dich zum Flug bereit in den ersehnten Morgen.« STZ vom 14. August 1997 |
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»Im Meer des Lebens, Meer des Sterbens, in beiden müde geworden, sucht meine Seele den Berg, an dem alle Flut verebbt.« STZ vom 4. Oktober 1997 |
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»Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen mitten in uns.« STZ vom 4. Oktober 1997 |
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»Nimmer vergeht, was du liebend getan.«
STZ vom 1. August 1997 |
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»...und die Welt hörte nicht einmal einen Augenblick auf, sich zu drehen.«
STZ vom 4. Oktober 1997 |
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»We just call out your name and we know wherever you are you'll come running to see us again....« nach Carole King, "You've got a friend", in STZ vom 24. September 1997 |
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»Alldieweil Liebe bei Lieb ist, weiß Lieb nicht wie lieb Lieb ist; wenn aber Lieb von Lieb scheidet, weiß lieb Lieb wohl, was lieb Lieb war.« Rainer Maria Rilke, österreichischer Dichter, in STZ vom 19. September 1997 |
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»Das Leben ist wie Flickwerk, hier und da ein paar Fetzen von Freude und Verzweiflung, die wilkürlich zusammengefügt sind.«
STZ vom 19. September 1997 |
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»Ich liebe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere aller Dinge.«
Augustinus, Nachruf in der STZ vom 1. Oktober 1997 |
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»Und in den dunklen Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit.«
Rainer Maria Rilke, österreichischer Dichter, in einem Nachruf in der STZ vom 1. Oktober 1997 |
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»Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.« Rainer Maria Rilke, österreichischer Dichter, in einem Nachruf in der STZ vom 1. Oktober 1997 |
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»Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes Ganzen, dessen andere Seite Auferstehung heißt.«
Romano Guardini, in einem Nachruf in der STZ vom 2. Oktober 1997 |
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»Die Dahingegangenen bleiben mit dem Wesentlichen, womit sie auf uns gewirkt haben, mit uns lebendig, solange wir leben.«
Herrmann Hesse, deutscher Schriftsteller, in einem Nachruf in der STZ vom 2. Oktober 1997 |
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»Nur die ewige Mutter bleibt, von der wir kamen, ihr spielender Finger schreibt in die flüchtige Luft unsere Namen.« Hermann Hesse, deutscher Schriftsteller in einem Nachruf in der STZ vom 8. Oktober 1997 |
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»Ihr, die ihr mich so geliebt habt, seht nicht auf das Leben, das ich beendet habe, sondern auf das, welches ich beginne.«
Augustinus in einem Nachruf in der STZ vom 8. Oktober 1997 |
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»Es geht eine Tür zu Gott hinein, die Tür ist klein. Hat sie Raum für dich und mich? Kaum! Jeder gehe getrost für sich! Drüben dann - wie hier zu Land - geh'n wir wieder Hand in Hand.« Nachruf in der STZ vom 8. Oktober 1997 |
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»Du bist ins Leere entschwunden, aber im Blau des Himmels hast du eine unfaßbare Spur zurückgelassen, im Wehen des Windes unter Schatten ein unsichtbares Bild.«
Rabindranath Tagore, indischer Schriftsteller, in STZ vom 14. Oktober 1997 |
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»Manchmal denkt man, Gott müßte einem in all den Widerständen des Lebens ein Zeichen geben, das einem hilft. Aber dies ist eben das Zeichen: daß er einen durchhalten und es wagen und es dulden läßt.«
Jochen Klepper, in STZ vom 24. Oktober 1997 |
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»Am Abend unseres Lebens wird es die Liebe sein, nach der wir beurteilt werden, die Liebe, die wir allmählich in uns haben wachsen und sich entfalten lassen, in Barmherzigkeit für jeden Menschen.«
Roger Schutz, in STZ vom 24. Oktober 1997 |
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»Der Winter liegt auf meinem Haupt, aber der ewige Frühling ist in meiner Seele.«
Aus China, in STZ vom 15. Oktober 1997 |
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»Nichts kann vom Menschen bestimmt wrerden, denn alles ist vom Himmel verfügt.«
Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 4. Januar 1998 |
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»Über die Wipfel geht ein Wind, Tropfen rinnen an schweren Stämmen. Fern die Sonne, die Lüfte lind, und meine Sehnsucht kann ich nicht dämmen. Schwer ist mein Herz wie die nasse Erde. Nebel umhüllen des Tages Gesicht, Boten der Nacht mit klammer Gebärde - ach, meine Augen sehen dich nicht!« Dorothee Koch in ihrem eigenen Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 9. Januar 1998 |
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»Alles wiederholt sich nur im Leben, Ewig jung ist nur die Phantasie; Was sich nie und nirgends hat begeben, Das allein veraltet nie!.« Friedrich von Schiller, Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 9. Januar 1998 |
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»Und immer fort und weiter fort drängt mich das Gefühl, daß ich mich so wie ich jetzt bin nicht mehr haben will. Drum laßt mich fliegen - sterben.« Nachruf auf Markus, der sich an seinem 27. Geburtstag das Leben nahm. |
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»Der Tod, welcher der Hinfälligkeit zuvorkommt, kommt zur besseren Zeit als der, welcher ihr ein Ende setzt.«
La Bruyère, in einem Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 24. März 1998 |
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»Die Tränen beim Tod einer Mutter sind die ersten Tränen, die man ohne sie weint.«
Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 9. Januar 1998 |
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»Du kamst, du gingst mit leiser Spur, ein flüchtiger Gast im Erdenland; Woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand in Gottes Hand.« Ludwig Uhland, Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 10. Januar 1998 |
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»Des Menschen Seele gleicht dem Wasser: vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es, und wieder nieder zur Erde muß es, ewig wechselnd.« Johann Wolfgang von Goethe, Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 10. Januar 1998 |
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»Wie wir mitten im Leben vom Tode umfangen sind, so müßt ihr jetzt auch ganz fest überzeugt sein, daß wir mitten im Tode vom Leben umfangen sind.« Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 10. Januar 1998 |
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»Immer hin und wider strebt der Blütenzweig im Winde immer auf und nieder, strebt mein Herz gleich einem Kinde zwischen hellen, dunklen Tagen, zwischen Wollen und Entsagen, bis die Blüten sind verweht.« Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 24. März 1998 |
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»Du hast nicht nur Ratschläge erteilt. Du hast uns Dein Herz und Deine Hand gegeben. Du hast Deine Rolle prägend gespielt. Und in vielen von uns Deine Spuren hinterlassen. Jetzt bist Du am Gipfel angelangt. Wo alle Sehnsucht sich erfüllt. Gott.« Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 23. März 1998 |
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»Was immer man sammelt, muß sein wie Wasser in der hohlen Hand. Greift man zu, läuft es weg. Willst du es besitzen, beschmutzt du es. Läßt du es los, ist es für immer dein.«
A. de. Mello in einem Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 23. März 1998 |
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»Wenn Gestalt schwindet wird Wesen sichtbar.«
Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 23. März 1998 |
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»Bis wir uns wiedersehen, berge dich Gott in der Tiefe seiner Hand.«
Irischer Segensspruch, Nachruf in der STZ vom 28. März 1998 |
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»Das Wichtigste sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen.«
Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 7. Januar 1998 |
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»Es gibt eine Welt hinter unserer Welt. Es gibt eine Wahrheit hinter unserer Wahrheit. Es gibt ein Licht hinter unserem Licht.« R. Leonhard in einem Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 27. Februar 1998 |
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»Vogelschwingen möcht' ich breiten aus demBann der mich umgrenzt. Dort hinüber zu den Zeiten Deren Gold mir heut' noch glänzt.« Hermann Hesse in einem Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 31. März 1998 |
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»Und wenn ich selber längst gestorben bin, wird meine Erde wieder blühend stehen....«
Lulu von Strauss und Torney in einem Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 31. März 1998 |
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»Es gibt kein Ende, es gibt immer nur Anfänge.«
Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 10. Juni 1998 |
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»Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menscheseele sich bildet die ganze Gemeinschaft und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft.«
Rudolf Steiner, deutsch-kroatischer Anthropologe, STZ vom 13. Juni 1998 |
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»Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.«
Antoine de Saint Exupéry, französischer Schriftsteller, STZ vom 13. Juni 1998 |
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»Aus den Augen - nur nicht aus dem Sinn zahllose Erinnerungen - tief in uns drin in unseren Herzen haben sie Quartier die nimmt uns keiner, sie sind ein Pfand von Dir.« Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 14. April 1998 |
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»Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.«
Hilde Domin in einem Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 10. Juni 1998 |
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»Die Schwachen kämpfen nicht. Die Stärkeren kämpfen vielleicht eine Stunde lang. Die noch stärker sind, kämpfen viele Jahre. Aber die Stärksten kämpfen ihrLeben lang. Diese sind unentbehrlich.« Hilde Domin in einem Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 10. Juni 1998 |
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»Er hat aufgehört, uns an bestimmten Orten zu begegnen, damit er uns überall begegnen kann.«
WC.S. Lewis in einem Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 10. Juni 1998 |
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»Ich träume und der geliebte Mensch ist mir nahe, ich erwache und bin allein. Leer ist meine Welt, unergründlich die Tiefe, die ihn verschlang. Aber die Liebe und Wärme ver-gangener Tage weht zu mir herüber. Fast wie ein Trost.«
Weöres Sándor in einem Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 14. April 1998 |
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»Je ne criens rien Je n'espére Je suis libre.« Basho, in einem Nachruf der STZ vom 16. Juli 1998 |
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»Mein Herz hat einen Schlag getan - nur wie ein Vogel seine Schwingen hebt - Und alle Leben war gelebt Und alle Ewigkeit brach an.« Jochen Klepper in einem Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 16. Juli 1998 |
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»Das sind die Starken im Leben, die unter Tränen lachen, ihr eignes Leid verbergen und andre glücklich machen.« ihr eignes Leid verbergen und andre glücklich machen.« Nachruf der STZ vom 18. Juli 1998 |
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»Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben macht unser Schicksal aus.«
Marie Freifrau von Ebner Eschenbach, in einem Nachruf der STZ vom 16. Juli 1998 |
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»Es sind nicht nur die Lauten stark, nur weil sie lautstark sind. Es gibt so viele, denen das Leben ganz leise viel echter gelingt.« Es gibt so viele, denen das Leben ganz leise viel echter gelingt.« Konstantin Wecker, deutscher Lyriker, Nachruf in der STZ vom 27. Juni 1998 |
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»Jibt dir det Leben een Puff, denn weine keene Träne! Lach dir'n Ast und setz dir druff und baumle mit de Beene.« Zille? in einem Nachruf in der STZ vom 27. Juni 1998 |
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»Mit jedem Menschen verliert die Welt ein Geheimnis, um so größer, je weiser vor allem je bescheidener seine Seele war. Doch durften wir daran teilhaben - und war es nur für kurze Zeit - so lebt er in den Herzen derer fort, die er auf Erden verlassen hat«
Nachruf in der STZ vom 27. Juni 1998 |
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»Wo das Anhaften endet, entspringt die große Seligkeit. Wo es kein Anklammern gibt, überstrahlt das fließende Licht alle Hindernisse und Dunkelheiten.«
Nachruf in der STZ vom 28. Juli 1998 |
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»Wenn du eine Träne in meinem Auge wärst, ich würde niemals weinen, aus Angst, dich zu verlieren.«
Unbekannt |
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»Laßt vergehn, was vergeht, es vergeht um wiederzukehren, es altert, um sich zu verjüngen, es stirbt um lebendiger zu werden.« es altert, um sich zu verjüngen, es stirbt um lebendiger zu werden.« Hölderlin, deutscher Schriftsteller, Nachruf in der STZ vom 27. Juni 1998 |
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»Wenn ich aufmerksam schaue, seh' ich die Nazuna an der Hecke blühen!«
Basho, in einem Nachruf der STZ vom 16. Juli 1998 |
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»Ein Licht, das leuchten will, muß sich verzehren.«
Nachruf in der STZ vom 28. Juli 1998 |
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»Was mißt die Zeit? Der Zeiger deiner Uhr, Der Sonne Wiederkehr, Der Herzen Schlag? Was ist denn Zeit? Nicht leerer Rahmen nur, Den töricht oder schwer Man füllen mag? Was gilt die Zeit? Das Jahr, der Tag, die Stunde. Wie zählt der Rhytmus, Den das Uhrwerk tickt? Ist Ewigkeit nicht auch in der Sekunde? In einem Kuß; Wenn man zum Himmel blickt?« Hans Niemeyer, Stuttgarter Patentanwalt |
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»O Gott, vereinige die Menschheit und erleuchte die Menschenwelt.«
Aus den Bahá'i-Schriften. In einem Nachruf in der STZ vom 5. August 1998 zu Ruhollah Rohani, der am 21. Juli 1998 in Mashad im Iran wegen seiner Glaubenszugehörigkeit hingerichtet wurde. |
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»Wie leicht ist die Sommernacht, wie weich des Windes Wehn, wenn über deiner Segelyacht in unverhüllter Bilderpracht die Himmelsleuchten stehn. Gleich einem Finger weist der Mast wohin die Seelen ziehn, wohin sie, wenn ihr Sein verblaßt, befreit von körperlicher Last, dem Irdischen entfliehn.« Hans Domizlaff in einem Nachruf in der STZ vom 25. August 1998 |
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»Das Leben wird gewandelt, nicht genommen.«
Nachruf in der STZ vom 5. August 1998 |
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»Von ihm konnte man den aufrechten Gang lernen - und was es bedeutet in der Kommu-nikation Rückgrat zu zeigen.«
Nachruf in der STZ vom 28. August 1998 |
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»Die These des Lebens ist das Glück, seine Antithese die Verzweiflung. Die Synthese aber bilden Liebe und Freundschaft.«
Carl Zuckmayer, Nachruf in der STZ vom 18. August 1998 |
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»Der Tod schließt den Lebenskreis. Erinnerungen und Dankbarkeit öffnen ihn wieder.«
Nachruf in der STZ vom 26. August 1998 |
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»Mehr warst du nicht, doch Zeus und alle Macht, das All, die großen Geister, alle Sonnen sind auch für dich geschehn, durch dich geronnen, mehr warst du nicht, beendet wie begonnen - der letzte Abend - gute Nacht.« Gottfried Benn, deutscher Schriftsteller, Nachruf in der STZ vom 4.9.1998 |
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